Freitag, 16. März 2018

Das große Ganze aus dem Blick verloren ...

Nun ist man also nach einer blamablen Europapokal-Saison gegen RedBull Salzburg ausgeschieden und nicht das erste Mal in dieser Saison, musste man gestern (an)erkennen, dass unsere Mannschaft unter gewissen Voraussetzungen einfach nicht wettbewerbsfähig ist.

Nun wird über Charakter, Hierarchie und Führungsspieler gesprochen, Trainer und ihre Taktiken werden diskutiert und auch die Einkaufspolitik.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass man sich als Verein oder Unternehmen irgendwie verloren hat, vielleicht aufgrund des Wachstums in den letzten Jahren und der Erfolge, die man hauptsächlich in Sachen Talent-Rekrutierung, Auftritte/Wahrnehmung in Asien und einem Pokalsieg (nach vier Anläufen!) für sich verbucht hat. Verloren, im Sinne der korrekten Einordnung des BVB im großen Bild, welches der Profifußball inzwischen abgibt.

Erst wenn man weiß, welche Rolle man eigentlich im modernen Fußballgeschäft einnimmt und was alles für Einflüsse auf den alltäglichen Spielbetrieb, Spieler und Umfeld wirken, dann kann man sich neu ausrichten. Fraglich ist allerdings, ob man das mit den aktuellen Verantwortungsträgern und "ihrer Mannschaft", nämlich der, die die Weichen stellen muss, weiterhin kann.

Jürgen Klopp sagte, entweder er geht oder viele andere müssten gehen, Thomas Tuchel ist mit seinen Maßnahmen gescheitert, weil er sich auf vielen Ebenen unbeliebt gemacht hat, Peter Bosz am Ende an der nicht vorhandenen körperlichen Präsenz des gesamten Kaders.

Viele sprechen darüber, dass man Persönlichkeiten verloren hat. Spieler, die inzwischen bei Bayern oder ManCity das Spiel prägen. Der Verein setzte auf Talent und entwickelte sich zu einer Art Laufsteg für übertalentierte Offensivspieler. Spieler, die sich zu etwas Größerem berufen fühlten, als nur für den BVB zu spielen!

In der Zeit nach den großen Jahren, Titeln und Endspielen verloren wir nicht nur herausragende Persönlichkeiten auf dem Platz, sondern auch das Bild eines Vereins, zu dem die Spieler kommen, um sich genau für diesen Verein zu zerreißen, Widerstände gemeinsam zu überwinden und unbedingt Erfolg haben zu wollen. Stattdessen findet man eine Wohlfühloase vor, mit perfekten Trainingsmöglichkeiten, genug Ablenkung vom stressigen Spielbetrieb und dem besten Rasen der Liga im (inzwischen leider gar nicht mehr so lauten) Tempel. Man verbringt viel freie Zeit im Ausland, z.B. beim Friseur seines Vertrauens oder kuriert sich in Luxushotels mit Ausblick auf Berge und/oder Meer aus. Das sind Bilder, die in unserer Zeit, wo sich Gesellschaftsschichten gerade bzgl. des Wohlstands immer weiter voneinander entfernen, wirken wie Brandbeschleuniger für schlechte Laune!

In den sozialen Medien sieht man tatsächlich gut gelaunte Ballkünstler, die Lattenschießen üben oder im "Footbonauten" Bälle auf Kunstrasen von einem aufleuchtenden Kasten in den nächsten passen. Völlig egal, ob man gerade in Hannover auf schlechtem Rasen ausgekontert wurde oder gegen den Serienmeister aus Zypern zwei Mal nicht über ein Unentschieden hinausgekommen ist. Die Welt ist schön, die teuren Autos blitzen und wenn man öffentliches Training hat, sind auch viele Fans da ...

Anders sieht es tatsächlich auf den Tribünen aus. Da sind zwar immer noch viele Fans, aber man diskutiert über Spieltagszerstückelungen, Brausehersteller-Clubs und über die Defizite des gerade verantwortlichen Trainers. Gesungen wird fast nur noch im Ultra-Block, aber zum fürchten ist die Stimmung im Tempel (für Gegner) schon lange nicht mehr. Vielleicht schon eher für DIE (eigenen) Spieler, die dann doch mal etwas riskieren und dafür Pfiffe ernten, wenn es überhastet daneben geht. Da ist dann aber auch selten ein Zeichen von den Mannschaftskollegen, dass man sich gemeinsam hilft, was zumindest mal ein Signal für die Tribünen wäre, dass man tatsächlich "fest und treu" zusammenhält. Dann zündet dieser Brandbeschleuniger eben und man pfeift auch mal die eigene Mannschaft aus ... trotz Platz 2 oder 3 in der Ligatabelle!

Und so sind wir inzwischen ein inhomogenes Konstrukt, indem jeder dem anderen viele Fehler und Fehlverhalten aufzeigen kann, aber eben keine Gemeinsamkeiten zu erkennen sind.

Aber, was hat man eigentlich verpasst oder übersehen, wenn man an die letzten Jahre denkt?

Wir waren 2012/2013 das Vorzeigemodell im Fußball, voller Leidenschaft, Teamgeist, Jugend und Vollgasveranstaltungen und werden inzwischen von gefühlten 100 Teams aus ganz Europa, die wie kleine Kopien unserer damaligen "Elf" daher kommen, in den Schatten gestellt.

Ein Problem ist sicherlich, dass man einfach erwartet, dass es immer weiter nach oben geht oder man zumindest das Level hält. Dass man das nicht schaffte, lag an zwei Hauptpunkten:

1. Die Übermacht der Bayern: Sie haben ganz klar gemacht, dass sie es nicht dulden, wenn ein anderer Verein aus Deutschland plötzlich Titel, aber auch Ansehen einheimst und schlugen mit allen Mitteln zurück, inkl. eines Spielstils, der unserem sehr nah kam.

2. Die Macht und Verlockungen des Geldes: Spieler (und gerade ihre Berater) konnten mit den Erfolgen natürlich leicht bei zahlungskräftigen Clubs landen und so waren wichtige Stützen der Mannschaft nicht zu halten.

Nimmt man 1 und 2 zusammen, wie es bei Götze, Lewandowski und Hummels war, dann ist das doppelt schwer zu kompensieren!

Gleichzeitig führte die Reaktion der Bayern dazu, dass sie sich immer weiter vom Rest der Liga entfernten. Kaum noch ein Verein konnte Talente oder Nationalspieler halten, denn die wollten ja auch mal Titel gewinnen. So wurde aus dem Rest der Liga ein Wettbewerb "Hop oder Top" bzw. "Europa League oder Abstieg" und wenn man nicht aufpasste, dann folgte der Abstieg (zumindest Abstiegskampf) auch mal auf den Europa League Einzug.

Daraus ergab sich wiederum ein spezieller Spielstil, mit dem versucht wird, möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, das Offensivspiel eher hintenanzustellen bzw. die Bemühungen des Gegners in diese Richtung zu bekämpfen.

Schaut man sich Spiele dieser Mannschaften gegeneinander an, versteht man, warum Leute lieber American Football schauen, als sich ein Bundesligaspiel als neutraler Zuschauer anzutun. Aber am Ende hat man gerade gegen Mannschaften, die eher "die feine Klinge" führen und lieber den schweren, direkten Pass durch zwei eng stehende Abwehrreihen spielen, als einen simplen Doppelpass, sogar Erfolg, weil man ihnen das Leben schwer macht und die Lust am Spiel nimmt.

Genau das mussten wir in den letzten Jahren immer häufiger sehen.

Man wurde plötzlich auf das Niveau der anderen Mannschaften heruntergezogen ... so wie es Jürgen Klopp früher gerne veranschaulichte bzw. für uns beanspruchte. Allerdings hatte man die Idee, mit noch mehr Talent und Leichtfüßigkeit, dem entgegenwirken zu wollen. Das ist leider komplett in die Hose gegangen und so läuft die Mannschaft den Ansprüchen immer weiter hinterher.

Bedeutet, dass man nun an vielen Baustellen arbeiten muss. Vor allem aber daran, dass man Spieler bekommt, die gewillt sind, und körperlich auch in der Lage, dagegen zu halten, um mit dem BVB nach vorne zu kommen und nicht die eigene Karriereplanung und den nächsten Topverein schon im Hinterkopf haben.

Naja, am Ende kann man uns und vor allem Aki dabei nur alles Gute wünschen ...

Sonntag, 28. Mai 2017

Und wir haben den Pokal ...

... aber sonst ganz viele Probleme:

Der BVB hat also endlich, nach vier Anläufen den Titel geholt, sich aber in vielen Bereichen nicht mit Ruhm bekleckert.

Im Sachen Stimmung war der BVB klar unterlegen, was auch an der Vereinspolitik liegt und die SGE dient als eindeutiger Beweis, dass man es anders steuern kann. Natürlich brannten die Frankfurter Fans nach vielen Jahren ohne Endspiel auf dieses Highlight, aber die Verantwortlichen haben es geschafft, eine Einheit auf der Tribüne zu schaffen, indem sie Karten fast zu 100% an Fans gegeben haben, die als Dauerkarteninhaber einfach die Voraussetzungen mitbringen, gute Stimmung zu machen. Beim BVB setzt sich die gelbe Masse aus Ultras, die ihre Fehde mit dem BVB, DFB und der Polizei in den Vordergrund stellen, und Gewinnern einer Verlosung unter inzwischen 150.000 Mitgliedern, die nicht mehr das repräsentieren, was uns noch vor 10 Jahren ausgezeichnet hat.

Das ist Vereinspolitik, die auf Wachstum setzt. Wachstum, den man als börsennotiertes Unternehmen einfach auch mitnehmen muss, wenn sich die Gelegenheit ergibt und durch die Erfolge unter Jürgen Klopp, war dies gegeben.

Allein die Stimmung blieb auf der Strecke. Das liegt auch daran, dass man viele dieser neuen Mitglieder nicht mit den Werten an den Verein bindet, die den BVB gerade in den schweren Zeiten so stark gemacht haben, sondern mit bunten, leuchtenden Marketingkampagnen. Über "echte Liebe" lachen viele Fans anderer Vereine inzwischen teilweise mit weniger Hohn als Mitleid.

Der Erfolg gibt der BVB Führung aber Recht und den eingeschlagenen Weg konnte Thomas Tuchel nun mit einem Titel krönen. Diesem Trainer, der nach zwei Jahren einen Titel und keine Bundesligaheimniederlage für den BVB und sich beanspruchen kann, wird im nahen Umfeld durch die sehr eng vernetzten Medien nun vorgeworfen, nie im Verein angekommen zu sein. Vielmehr soll er altgedienten Spielern und Mitarbeitern keinen Respekt entgegenbringen und diese teilweise übergehen bzw. ablehnend gegenüber stehen.

Aber genau so geht doch die Vereinsführung mit langjährigen Fans um. Und da bin ich wieder beim Thema Stimmung. Während die Ultras seit Jahren in unserem Namen und in den Stadien der Welt "Krieg gegen den DFB" führen, wie sie gestern eindeutig auf einem Transparent zeigten, werden viele treue Fans mit Public Viewings und Spreerundfahrten bei Laune gehalten. Einige gut vernetzte Fans schaffen es tatsächlich dagegen immer ins Stadion, treffen aber auf viele Fans, die wir früher bei Bayern als Kunden verhöhnt haben. Die Bayernkunden konnten aber viel mehr ihren Anspruch an den Verein, nämlich Titel, regelmäßig feiern, während wir vier Endspiele brauchten, um den Pokal endlich zu holen. Und dieses "endlich" drückte schwer auf die Gesamtstimmung, weil viele vor dem worst case scenario, wieder zu verlieren, Respekt hatten. Anderen wiederum war es eigentlich auch egal, weil sie es den tollen Frankfurter Fans gegönnt hätten, sie selbst eigentlich auch Clubfans seien, aber den jungen "Schwarzen" (Dembele) ganz toll fänden. Sorry, aber das klingelt immer noch in meinen Ohren.

Naja, jetzt haben wir erstmal den Pokal und spannende Wochen vor uns. Ich wünsche den Verantwortlichen viel Glück bei ihren Entscheidungen, fürchte aber, dass der BVB immer mehr zu einer Kopie des ungeliebten Branchenkrösus wird, mit ganz großem Abstand in vielen Bereichen, denn was man seitens der FCB Fans beim U19 Finale sehen und hören konnte, hatte bzgl. der Stimmung viel mehr Qualität zu bieten und zeigte auch da eine viel größere Einheit als das was vom Großteil der BVB Familie kam.




Samstag, 13. Mai 2017

Mein BVB?

Wir schreiben das Jahr 2008. Es ist ein tolles Gefühl, nach 1989 endlich wieder Teil des Spektakels „DFB-Pokalfinale“ zu sein. Besonders nach einigen Jahren der sportlichen und finanziellen Krisen sowie einer eindeutigen Außenseiterposition entwickelte sich auf der Fahrt nach Berlin ein Gemeinschaftsgefühl, welches den ganzen Verein für einen Tag auf Augenhöhe mit dem übermächtigen FC Bayern, erst recht nach einem 0-5 eine Woche zuvor, bringen sollte. Nicht nur die sportliche Situation, auch das Umfeld war damals ein komplett anderes. Wir waren eine große Kolonne, die sich nach Berlin aufmachte. Die Fanabteilung, vor noch gar nicht so langer Zeit gegründet, hatte ein eigenes Kartenkontingent, welches den Abteilungs-Mitgliedern zugute kam und auch so verteilten sich die Tickets auf eine langjährig gewachsene Fangemeinde für die der Verein alles war. Es war allerdings auch die Zeit der sportlichen Fragezeichen unter einem Trainer, der sich massiv dem Druck der Medien ausgesetzt fühlte und dessen Nachfolger tatsächlich an diesem Tag bereits durch Schlagzeilen geisterte, was uns irgendwie noch mehr zu einer Jetzt-erst-recht-Stimmung anstachelte und die Mannschaft bis in die Verlängerung trug. Wir verloren unglücklich, fühlten uns aber endlich wieder als der BVB, der zusammen etwas bewegen kann.

Neun Jahre später geht es nun wieder in Richtung Berlin, allerdings mit komplett anderen Vorzeichen. Allein die Diskussion um den Trainer ist die gleiche und Nachfolger werden auch bereits diskutiert. Ansonsten ist alles anders: die Tickets werden unter fast 150.000 Mitgliedern verlost, von denen viele die Krisen nach der 2002er Meisterschaft nur aus der Ferne verfolgten. Sie kamen durch sieben großartige Jahre zum Verein, in denen sie zwei Meisterschaften, einen Pokalsieg und diverse Endspielteilnahmen feiern konnten und Teil einer, durch unseren Geschäftsführer Aki Watzke, auf 10 Mio. geschätzten Fangemeinde wurden. Die Fanabteilung, inzwischen auch gewachsen, hat kein eigenes Kontingent mehr und die ehemals homogene Gefolgschaft, die durch Dick und Dünn ging, setzt sich inzwischen aus zusammengewürfelten Leuten plus einigen Ultras zusammen, die gerade in den letzten beiden Finalspielen kein so tolles Bild abgab, weil einerseits die Stimmung mit den Jahren 1989 und 2008 nicht annähernd vergleichbar war und die Ultras zusätzlich für Unmut und Dissonanzen wegen ihrer Pyrotechnik und spielunabhängigen Gesängen sorgt.
So fühlt es sich an, als habe die Fanszene an Quantität zwar gewonnen, aber an Qualität erheblich verloren. Was sicherlich auch zur Veränderung der Stimmung und Einstellung beigetragen hat, war der Erfolg der Jahre unter Jürgen Klopp, in denen plötzlich nicht mehr die tollen Fans für den BVB standen, sondern in ganz Europa der Vollgas-Fußball gefeiert wurde und wir als Fans genau das als Anspruch ans kickende, sehr gut bezahlte Personal verinnerlicht haben.

So haben wir heutzutage eine Gemengelage aus vergangenen Erfolgen, einer unglaublichen Veränderung des Vereins, die nicht nur im sportlichen Bereich erheblich von Jürgen Klopp geprägt wurde, und einer Medienlandschaft, die sich gefühlt jede Minute mit Schlagzeilen und Gerüchten überbieten muss und in Konkurrenz zu den sozialen Medien steht. Finanziell geht es dem BVB so gut wie noch nie und sportlich hat man eine Mannschaft zusammen, die wegen ihrer vielen, teilweise sehr jungen Talente in ganz Europa beachtet wird. Unter dem Nachfolger von Jürgen Klopp, Thomas Tuchel hat man in der Bundesliga noch kein Heimspiel verloren, im Durchschnitt so viele Punkte geholt wie nie unter einem Trainer zuvor und doch steht eben dieser Trainer extrem in der Diskussion.

Aber was ist in der Außenansicht das Problem von Thomas Tuchel? Er galt als das Trainertalent, mit völlig neuen Ansätzen, sowohl taktisch, aber auch in der Spiel- bis hin zur Spielerentwicklung. Im Vordergrund standen und stehen aber gar nicht so sehr die taktischen „Spielereien“ und Wechsel, die viele Experten zuweilen als zu kompliziert bewerteten und Spieler angeblich überforderten, sondern menschliche Aspekte. Seit seinem Antritt wurde sein Abgang in Mainz höchst kritisch beäugt und auch sein Umgang mit Spielern und den Medien in Frage gestellt. Durch sportliche Erfolge wurden diese Themen zwar immer wieder überblendet und dennoch gab es immer wieder Zeitpunkte, an denen die Medien festmachten, dass Tuchel weder bei den Fans noch beim Verein richtig angekommen sei. Er konnte in der Außendarstellung machen, was er wollte, es half nichts. Es gab einfach zu viele Angriffspunkte, die ihn ständig in die Defensive oder Abseits gedrängt haben. Aber er stand viele dieser Phasen durch, genau wie er den Umbruch nach den Weggängen von drei Stützen der Mannschaft hinbekam und in der Champions League sich bis zum Geheimfavoriten entwickelte.

Dann passierte das, was niemandem zu wünschen ist: das eigene Leben wird durch einen Anschlag bedroht. Wenige Minuten vor einem der wichtigsten Spiele der Saison. Man kann sich wahrscheinlich nicht in die Lage versetzen und jeder Mensch wird unterschiedlich damit umgehen und auch reagieren. Fakt ist, für Aki Watzke war die Reaktion von Thomas Tuchel auf die Verlegung des Spiels, auf nicht einmal 24 Stunden nach dem fast tödlichen Anschlags, falsch und das äußerte er in einem Interview mit einer regionalen Zeitung.

Das war der Startschuss zu einer Woche, in der all das, was in den nun fast zwei Jahren über Tuchel geschrieben, gesagt und vor allem vermutet wurde, über ihm regelrecht ausgekippt wurde.

Und Aki Watzke schweigt.

Thomas Tuchel, gefragt nach seinem Befinden, zeigt sich beeindruckt und getroffen von den diversen Vorwürfen und stellt, auch weil ihm seitens des Vereins niemand zur Seite springt, seine Zukunft beim BVB in Frage.

Mir stellen sich seitdem einige Fragen: Ist das noch mein BVB? Was sind das für Umgangsformen von Aki Watzke, aber auch von Reinhard Rauball? Hier steht nicht nur der kurzfristige sportliche Erfolg auf dem Spiel, sondern auch ein Stück weit die Identität oder das grundsätzliche Miteinander des Vereins, wenn über die Presse, aber nicht mehr miteinander kommuniziert wird.

Der BVB, natürlich auch der Fußball und die Gesellschaft haben sich verändert und viele Dinge beeinflussen mein Verhältnis zu dem Verein, der für mich in persönlich schweren Zeiten immer ein positives Symbol war. Aber gerade in den letzten Jahren, entwickelt sich der Verein zu einem Negativbeispiel, wo all das zusammenkommt, was unser alltägliches Zusammenleben immer schwieriger macht: der Egoismus wird immer vordergründiger, Gemeinsamkeiten und seien es nur gemeinsame Ziele treten in den Hintergrund und es werden alle Möglichkeiten genutzt, um sein eigenes Ego durchzusetzen. Probleme, Unstimmigkeiten und Differenzen werden nicht mehr ausgeräumt, sondern man distanziert sich und lässt Gräben unüberwindbar zurück.

Ich weiß, dass viele sagen, dass es doch nur ein Fußballverein ist oder eben gerade nicht mehr nur ein Verein, sondern ein Unternehmen, in dem es eher um Kommerz und wirtschaftlichen Erfolg geht, als um 90 Minuten Fußball, aber in Zeiten wo die Gesellschaft sich immer mehr spaltet, tut es mir weh, dass sich eben das Symbol, was für Zusammenhalt stand oder fürs „gemeinsam aus ganz schwierigen Zeiten herauskommen“ zu einem Negativbeispiel entwickelt.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Die Lizenz zum Nörgeln

Die letzte Partie vor der Winterpause ist gespielt und es war wie in vielen Spielen gegen vermeintlich kleine Gegner. Der BVB hat viel Ballbesitz, gewinnt auch sonst die meisten Statistiken, bis auf die Foulstatistik. Nur der offenbar inzwischen vorausgesetzte einfache Gewinn der Partie bleibt aus.

Der oder die Schuldige(n) sind für viele "Experten" schnell gefunden: Tuchel hat weder die Mannschaft im Griff, noch taktische Mittel oder spielt zu viel mit ihnen und dem Personal herum. Auch die deutschen Neuzugänge wie Götze, Schürrle und Rode werden den Ansprüchen nicht gerecht und jedes Argument für die Leistungsschwankungen wird mit Ablösesummen abgebügelt.

Ich gebe zu, dass auch ich (seit Kehls Weggang) Persönlichkeiten in der Mannschaft vermisse, die auf dem Platz den Ton angeben und vor allem gegen aggressive Gegner dagegen halten. Gerade die Entscheidung, Schmelzer zum Kapitän zu machen, war in meinen Augen das falsche Signal an den Rest, denn Schmelle wirkt zu brav für einen Leader, wobei ich seine aktuelle Leistung eher kritisiere, als sein Auftreten, wie z.B. gegen Hoffenheim. Aber auch bei ihm gilt, dass er Geduld verdient hat und wir insgesamt entspannter mit der Entwicklung des Teams umgehen sollten.

Aber da liegt unser Problem: das Umfeld ist voller Erwartungen! Die Aussagen sind anmaßend und völlig weltfremd. Da wird die angebliche Schwäche der Bayern ausgemacht, die man doch zur erneuten Meisterschaft nutzen müsse. Und Thomas Tuchel habe neben der ausgemachten taktischen Herumprobiererei noch ein weiteres Problem: ihm wird unterstellt, dass er beratungsresistent sei, sich selbst nie in Frage stelle und mit seiner Art sowieso nicht "zur DNA" des BVB passe.


Das alles ist kontraproduktiv und stört die Atmosphäre um den Club herum, was gerne von den professionellen Medien aufgenommen und verstärkt wird. In meinen Augen ist es allerdings einfach falsch: Tuchel ist authentisch, führt die Mannschaft emotional, bezieht sich immer in die (eigene) Kritik mit ein und hat angekündigt, dass es eine Übergangssaison werden wird, weil man viele neue Spieler integrieren muss und dabei viele zusätzliche Probleme bewältigen muss. Trotzdem wird negative Stimmung gemacht, kritisiert und jedes positive Signal oder Spiel fast schon ignoriert.

Dabei ist das doch der einzige wirkliche Einfluss, den wir haben: Wir können oder konnten (gefühlt) Spiele gewinnen, indem wir lautstark das Team unterstütz(t)en und kaufen jedes Jahr unsere Dauerkarte, vererben sie vielleicht sogar, um dem Verein, den wir so lieben, nah zu sein. Mit der Überweisung des Rechnungsbetrags für die Dauerkarte meinen viele aber inzwischen, damit auch das Recht erworben zu haben, unverhältnismäßig oft und laut zu kritisieren und gerade in den 90 Minuten des Spiels eben nicht "fest und treu" mit den Akteuren, die unsere Farben tragen, zusammenzustehen.

Wenn der BVB, als Familie, so einzigartig ist und die Fans, die auch als Botschafter fungieren und die Atmosphäre bestimmen, nicht hinter der Mannschaft stehen, dann ist der BVB nichts besonderes mehr! Ich hoffe, dass über die Feiertage die Einsicht kommt, dass der BVB sportlich unglaubliche Voraussetzungen geschaffen hat und alle das Vertrauen verdient haben, sich weiterzuentwickeln.

Frohes Fest und nen guten Rutsch
Holger

Samstag, 29. Oktober 2016

Was passiert hier?

Das gestrige Derby hat mir einmal mehr gezeigt, dass ich mich immer weniger mit dem identifizieren kann, was um die 90 Minuten herum bzw. außerhalb des Spielfelds passiert.

Auch ich fand die erste Halbzeit von unserer Starfelf passend zur Jahreszeit und  Diskussionen um Horroclowns gruselig. Das war viel zu statisch und, was die offen gelassene Mitte anging, sportlich gesehen fast schon tödlich. Nur aufgrund der sehr defensiven Denkweise des Gegners durften wir ein 0-0 mit in die Halbzeit nehmen.

In der zweiten Halbzeit hat man aber gesehen, dass uns bzw. der Mannschaft noch viele Dinge fehlen, vor allem aber Überzeugung, die mit jeder Minute und gelungener Aktion zurück zu kommen schien.

Am Ende hätte man den Sieg sogar verdient gehabt, was man auch an der Feierstimmung im blauen Block ablesen kann, wobei sie nach dem Fehlstart auch von ganz unten kommen und sich da ein Unentschieden beim gehassten Nachbarn nicht so schlecht anfühlt.

Von Feierstimmung sind wir allerdings meilenweit entfernt und das hat unterschiedliche Gründe:

Anspruchsdenken:

Die Mannschaft hat Talent, ist so teuer wie nie, verfügt über großartige  Rahmenbedingungen (inklusive ständiger Abschottung beim Training), war mit 78 Punkten im letzten Jahr der beste Zweite aller Zeiten und hat jetzt schon wieder einen großen Rückstand auf die Bayern. Dazu kommen ein glückliches Weiterkommen gegen einen Zweitligisten und ein Trainer mit dem man nicht warm wird. Das sind offensichtlich keine guten Voraussetzungen für eine Stimmung, die ein Derby vielleicht auch mal entscheiden kann!

Vergessen wird aber auch, dass das Team sehr jung und unerfahren ist, viele Spieler weder die Liga kennen noch eine Sprache sprechen, Verletzungen und Nationalteameinsätze kaum ein gemeinsames Training zumindest über einen längeren Zeitraum zulassen und die Gegner hauptsächlich auf des Zerstören unseres Offensivspiels aus sind und anschließend sich für Unentschieden feiern lassen.

Warum schaut man trotzdem immer (noch) nach ganz oben? Was ist schlimm daran, dass man eben nicht jedes Spiel (mit 6 Toren) gewinnt und man die Bayern endlich mal wieder überflügelt?

Das bringt mich zum zweiten Punkt:

Die Stimmung im Stadion:

Es gibt, wie immer, nicht nur einen Grund, dass etwas nicht so läuft wie es laufen könnte und sicher gehört der erste Punkt dazu, dass man schnell im Spiel die Lust verliert, das Team lautstark anzutreiben, aber ich habe das Gefühl, dass wir das gar nicht mehr können oder wollen.

Da ist "die Süd": optisch übermächtig, überall als legendär hervorgehoben und doch so uneins. Sicherlich war es früher einfacher, weil die Tribüne kleiner war, aber die Zeiten, dass 90 Minuten die verschiedensten Menschen sich nur auf eins konzentrierten, nämlich die Jungs in unseren Farben nach vorne zu schreien, sind vorbei.

Gerade den Leuten im Herzen der Tribüne (Block 13) sind andere Dinge einfach wichtiger als das, was auf dem Spielfeld passiert. Da gilt es sich zu feiern, den gegnerischen Ultras zu zeigen, was man unter der Woche alles so geleistet hat, wie (tatsächlich tolle) Choreos, aber eben auch gestohlene Fanutensilien des jeweiligen Gegners zu zeigen und ganz tolle (diesmal ironisch gemeint!) Lieder über Treue und Stolz bis in den Tod usw. ...blahblah und singsang... zu singen.

Gleichzeitig bekommen diese Fans allerdings auch immer wieder die Möglichkeit, sich zu produzieren und das wiederum ist für andere Fans nicht wirklich motivierend. Da fällt es mir zumindest schon schwer, den Vorsängern zu folgen, weil man weiß, wie die Ultras gerade auswärts den Ruf von Fußballfans und insbesondere vom BVB ruinieren. Trotzdem dürfen sie weiter bei Auswärtsspielen und großen Finalspielen Pyrotechnik  zünden, Züge und Bahnhöfe demoliert zurücklassen und sich in der großen Masse der BVB-Fans verstecken, bevor die Polizei sie zur Verantwortung ziehen kann.

Und wenn man dann noch sieht, dass Gewalt und Drohungen auch gegen die eigenen Reihen langsam zur Normalität werden, ist der Spaß am schönsten Sport der Welt komplett weg.

Was man auch nicht vergessen darf, ist die Stimmung, die man unter der Woche aus den diversen Medien mitnimmt. Da geht es um die Entfernung der Spieler von den Fans, zweifelhafte Auftritte in sozialen Netzwerken, aber eben auch um Entscheidungen der Geschäftsführung zur Marke BVB, der Internationalisierung und dem Umgang mit verdienten Spielern. Auch dieses Päckchen schleppen viele Fans mit ins Stadion und kriegen beim nächsten Aufruf von Dr. Pieper (nicht mehr zum Infostand) die Krise.

Alles in allem sind das Punkte, die an meiner Leidenschaft für den BVB (im Ganzen) kratzen und ich möchte doch nur ins Stadion gehen, meine Mannschaft anfeuern, mich über Gegner und Schiedsrichter aufregen und an spannenden Spielen verzweifeln und sie dann doch gemeinsam mit der Mannschaft und 80000 anderen Fans gewinnen...

Donnerstag, 28. April 2016

Hier geht nicht nur Mats, ...

Aus sportlicher Sicht ist der Verlust des Führungsspielers, Kapitäns und Aushängeschilds sicherlich irgendwie auszugleichen, gerade wenn man sieht, wie es Watzke und Co. geschafft haben, mit ähnlichen Personalsituationen umzugehen.

Ebenso sind die persönlichen Gründe Hummels, die genannt werden, nachvollziehbar, aber letztendlich beweist diese Flucht nach Hause ja nur, dass es in Deutschland bzw. der Bundesliga keinen Wettbewerb mehr gibt.

Die sportliche Attraktivität und Möglichkeit, Titel zu holen, konzentriert sich auf München, auf den FC Bayern, der seit Jahren Vereine schwächt, die sich ihm sportlich annäherten.

Der BVB ist nicht das erste Opfer und ich denke die roten Bullen aus Leipzig werden das nächste "Projekt" von Rummenigge und Co, wenn in 2-3 Jahren Tuchel in der Allianzarena auf der Bank sitzt und RB mit den Brausemillionen an die Münchner heranrückt.

Aber was passiert nun bei uns? Aktuell sind wir der "beste Zweite aller Zeiten", stehen im vierten Finale hintereinander und haben das stimmungsvollste Stadion der Welt. Bei uns wird echte Liebe auf den Rängen gelebt und für viele in der Region ist der BVB eine Konstante, eine Gemeinsamkeit, die zusammenschweißt und ein Beispiel, dass man aus den schwierigsten Situationen trotzdem höchste Ziele erreichen kann.

Mats Hummels nimmt einem dieses Gefühl!

Vielmehr sollen die Fans jetzt Ruhe bewahren, auch weil man ja noch einen Titel gewinnen will/kann und Mats ja alles gegeben hat und auch noch wird. Das mit Pfiffen gegen ihn zu gefährden, wäre ja schlimm..Zudem hat sich der FCB absolut korrekt verhalten und Mats auch. Am Ende des Tages können wir Fans allerdings nur verlieren. Die Bayern werden, selbst wenn der BVB es in Berlin schaffen sollte, mit der Gewissheit den Finalort verlassen, einen weiteren Dolch ins Herz der großen Gemeinschaft um den BVB gestoßen zu haben. Und wenn die Fans nicht mal so reagieren, wie es z.B. die Gladbacher bei Matthäus gemacht haben, wo selbst wir Dortmunder den Abtrünnigen mit Judas-Rufen bedacht haben, dann geht eben auch diese Emotionalität verloren.

Was wird weiter passieren?

Wir werden eine schlagkräftige Truppe in die nächste Saison schicken und ich bin überzeugt, punktemäßig noch näher an den FCB heranrücken, aber wir werden erleben, dass die anderen Mannschaften noch weniger für die Wettbewerbsfähigkeit tun werden. Die Spiele werden zäher, unattraktiver und weniger stimmungsvoll, so wie wir es ja schon in den letzten Spielen dieser Saison erleben. Man wird versuchen, künstlich Atmosphäre zu schaffen, um den Mythos Westfalenstadion aufrecht zu erhalten, das aber nur in der Champions League  wirklich schaffen oder eben in Spielen gegen den Abomeister aus dem Süden.

Solange man dann noch gegen ihn spielt, denn ob der BVB für die Superleague akzeptiert wird, kann man jetzt noch nicht sagen.

Samstag, 16. April 2016

Ein Abend in Liverpool

Das tat weh! Lange ist es her, dass eine Niederlage mich so heruntergezogen hat. Ich denke, dass es Wembley war, wo ich ähnlich niedergeschlagen war, zusätzlich wissend, dass einer unserer Jungstars zum ungeliebten Abomeister wechseln sollte.

Tatsächlich ging ab diesem Londoner Abend eine Achterbahnfahrt los. Man schaffte es anschließend tatsächlich jährlich ins DFB-Pokalfinale und verlor alle. Mehr oder weniger unglücklich, aber eben regelmäßig. Inzwischen fürchten viele, dass man ein weiteres Vizekusen werden könnte.

Das sehe ich nicht so, weil wir eine komplett neue Phase gestartet haben, die von Thomas Tuchel geprägt wird. Gerade im Spiel gegen Liverpool zeigte sich, dass wir uns noch am Anfang dieser neuen Ära befinden, mit einem Trainer, der auf diesem Level noch gar keine Erfahrungen hat(te) und der solche Niederlagen braucht, um daraus zu lernen. Auch seine Spieler kennenzulernen, in Situationen, die sich wie der letzte Tag auf Erden anfühlen, aber erklärbar sind, wenn man es schafft, zur Sachlichkeit zurückzukehren.

Auch Thomas Tuchel hat entscheidend zum Ausscheiden beigetragen. Nicht mit der Rotation im Derby,  die absolut korrekt war, sondern mit dem Wechsel von Kagawa auf Ginter und vor allem mit dem Zeitpunkt.

Liverpool hatte eine Verletzungspause und es stand eine Ecke an. Unsere Mannschaft war vorbereitet auf die Ecke, die Positionen waren besetzt und Mkhitaryan besetzte die Stelle, an der der Ball schon so oft in diesem Spiel landete, weil Milner es schon fast verweigerte, die Bälle hoch in den Sechzehner zu schlagen. Nun kam Ginter und besetzte zusätzlich den vorderen Bereich des Fünfers. Gerade angekommen, kam der Ball genau in diesen Bereich und Ginter "öffnete die Tür" und ließ den Ball passieren. Er sprang zur Seite, vermutlich damit Micky hätte klären können, der aber völlig überrascht war und eben nicht eingriff. Ich bin überzeugt, Mkhitaryan hätte den Ball geklärt, wäre er nicht in der Situation "Nimm Du ihn, ich hab in sicher" gewesen, die jeder Fußballer kennt.

Gleichzeitig war das Signal, welches Tuchel aussendete und mehr defensive Stabilität bringen sollte, das Signal des Rückzugs, vielleicht sogar der Angst. Ganz Liverpool roch das, wie ein Rudel Wölfe, und legte noch einmal an Selbstbewusstsein zu. Gündogan für Kagawa hätte in meinen Augen mehr Sinn gemacht, allerdings NACH der Ecke. Er kann den Ball im Mittelfeld halten und offensive Akzente setzen. Die Korrektur kam später, leider zu spät.

So viel zum Spiel und der Niederlage, die lehrreich sein muss. Spieler, deren Reaktion jetzt aber ein Wechsel zu einem anderen Club sein sollte, dürften tatsächlich die falschen Spieler für Tuchel sein, denn sie unterschätzen ihren Anteil an den ganzen Finalniederlagen und die Möglichkeit unter dem neuen Trainer eine Menge besser bzw. gut machen zu können.

Wenn sie das aber nicht erkennen, haben sie beim BVB der Zukunft nichts verloren und ich hoffe, sie treffen mit ihren neuen Vereinen auf den BVB, der sie dann so richtig ärgern kann.

Vielleicht ergibt sich ja doch noch eine Chance, dem kleinen Titelfluch einen Riegel vorzuschieben, aber es ist kein Beinbruch, im ersten Jahr unter einem tollen Trainer und Sportsmann "nur" in die Champions League einzuziehen, denn das war eine grandiose Leistung aller - inklusive der Spieler, die sich nicht sicher sind, ob sie neue Herausforderungen brauchen, Titelgarantien oder noch mehr Geld.