Samstag, 1. Februar 2014

Sieg!

2:1 gegen den Tabellenletzten... aufgrund des Innenpfostentreffers der Eintracht am Ende vielleicht sogar glücklich, wobei ein Tor in der Szene der, ich nenne es mal, Bestrafungen durch den Fußballgott angesichts der bisherigen Pechsträhne die Krone aufgesetzt hätte.

Aber der BVB hatte diesmal kein Pech und wurde für die ungenutzten Chancen nicht bestraft, sondern für sein Hineinkämpfen in die schwierige Partie belohnt.

Dennoch gibt es viel Kritik für Micky und ansatzweise für den Doppektorschützen Aubame, was immer noch am Anspruchsdenken liegt und der Forderung, doch mehr gegen die Bayern-Übermacht zu tun.

Fakt ist: Mats ist für den BVB ein Riesenpfeiler, dessen Anwesenheit nicht nur Stabilität bringt, sondern auch den Glauben an eine nicht enden wollende Pechsträhne vertreiben kann.

Das sollte im nächsten Schritt dazu führen, das Micky und Marco wieder die Chancen nutzen und vor allem von der Körpersprache hoffnungsvoller erscheinen sollten als zuletzt.

Jetzt kann das Bundesligawochenende kommen und alle Konkurrenten müssen zeigen, dass sie mehr Lust an der Liga haben, als es Armin Veh am Spiel gegen München zu haben scheint. Das zeigt, dass die Bayern es geschafft haben, aus dem Spiel des Jahres, und das war es früher für jeden Verein, ist eine lästige Pflichtveranstaltung geworden. So können sie sich viel mehr schonen bzw. Spieler und Systeme testen, um dann auch die Champions League wieder zu gewinnen und alles, was es sonst noch gibt... langweilig!

Ok, ich gebe zu, dass das auch mal schief gehen kann, aber genau wie der BVB erst einmal über die Ungerechtigkeit des Fußballgotts hinwegkommen muss, müssen die Bayern, aber vor allem deren Gegner erkennen, dass sie in 90 Minuten schlagbar sind.

Ob das so lange dauert, bis das laufende Fernsehprogramm mit Sondersendungen unterbrochen wird, weiß ich nicht, denke aber, dass es nicht mehr so lange dauert, bis die Einschaltquoten bei Bayern-Spielen in den Keller purzeln. Denn irgendwann schaut man nicht einmal mehr, weil man hofft, dass die Bayern verlieren und Bayernfans können sich wichtigeren Dingen widmen, als Sieg Nummer Weissnichmehr anzuschauen.