... aber sonst ganz viele Probleme:
Der BVB hat also endlich, nach vier Anläufen den Titel geholt, sich aber in vielen Bereichen nicht mit Ruhm bekleckert.
Im Sachen Stimmung war der BVB klar unterlegen, was auch an der Vereinspolitik liegt und die SGE dient als eindeutiger Beweis, dass man es anders steuern kann. Natürlich brannten die Frankfurter Fans nach vielen Jahren ohne Endspiel auf dieses Highlight, aber die Verantwortlichen haben es geschafft, eine Einheit auf der Tribüne zu schaffen, indem sie Karten fast zu 100% an Fans gegeben haben, die als Dauerkarteninhaber einfach die Voraussetzungen mitbringen, gute Stimmung zu machen. Beim BVB setzt sich die gelbe Masse aus Ultras, die ihre Fehde mit dem BVB, DFB und der Polizei in den Vordergrund stellen, und Gewinnern einer Verlosung unter inzwischen 150.000 Mitgliedern, die nicht mehr das repräsentieren, was uns noch vor 10 Jahren ausgezeichnet hat.
Das ist Vereinspolitik, die auf Wachstum setzt. Wachstum, den man als börsennotiertes Unternehmen einfach auch mitnehmen muss, wenn sich die Gelegenheit ergibt und durch die Erfolge unter Jürgen Klopp, war dies gegeben.
Allein die Stimmung blieb auf der Strecke. Das liegt auch daran, dass man viele dieser neuen Mitglieder nicht mit den Werten an den Verein bindet, die den BVB gerade in den schweren Zeiten so stark gemacht haben, sondern mit bunten, leuchtenden Marketingkampagnen. Über "echte Liebe" lachen viele Fans anderer Vereine inzwischen teilweise mit weniger Hohn als Mitleid.
Der Erfolg gibt der BVB Führung aber Recht und den eingeschlagenen Weg konnte Thomas Tuchel nun mit einem Titel krönen. Diesem Trainer, der nach zwei Jahren einen Titel und keine Bundesligaheimniederlage für den BVB und sich beanspruchen kann, wird im nahen Umfeld durch die sehr eng vernetzten Medien nun vorgeworfen, nie im Verein angekommen zu sein. Vielmehr soll er altgedienten Spielern und Mitarbeitern keinen Respekt entgegenbringen und diese teilweise übergehen bzw. ablehnend gegenüber stehen.
Aber genau so geht doch die Vereinsführung mit langjährigen Fans um. Und da bin ich wieder beim Thema Stimmung. Während die Ultras seit Jahren in unserem Namen und in den Stadien der Welt "Krieg gegen den DFB" führen, wie sie gestern eindeutig auf einem Transparent zeigten, werden viele treue Fans mit Public Viewings und Spreerundfahrten bei Laune gehalten. Einige gut vernetzte Fans schaffen es tatsächlich dagegen immer ins Stadion, treffen aber auf viele Fans, die wir früher bei Bayern als Kunden verhöhnt haben. Die Bayernkunden konnten aber viel mehr ihren Anspruch an den Verein, nämlich Titel, regelmäßig feiern, während wir vier Endspiele brauchten, um den Pokal endlich zu holen. Und dieses "endlich" drückte schwer auf die Gesamtstimmung, weil viele vor dem worst case scenario, wieder zu verlieren, Respekt hatten. Anderen wiederum war es eigentlich auch egal, weil sie es den tollen Frankfurter Fans gegönnt hätten, sie selbst eigentlich auch Clubfans seien, aber den jungen "Schwarzen" (Dembele) ganz toll fänden. Sorry, aber das klingelt immer noch in meinen Ohren.
Naja, jetzt haben wir erstmal den Pokal und spannende Wochen vor uns. Ich wünsche den Verantwortlichen viel Glück bei ihren Entscheidungen, fürchte aber, dass der BVB immer mehr zu einer Kopie des ungeliebten Branchenkrösus wird, mit ganz großem Abstand in vielen Bereichen, denn was man seitens der FCB Fans beim U19 Finale sehen und hören konnte, hatte bzgl. der Stimmung viel mehr Qualität zu bieten und zeigte auch da eine viel größere Einheit als das was vom Großteil der BVB Familie kam.
Sonntag, 28. Mai 2017
Samstag, 13. Mai 2017
Mein BVB?
Wir schreiben das Jahr 2008. Es ist ein tolles Gefühl, nach 1989 endlich wieder Teil des Spektakels „DFB-Pokalfinale“ zu sein. Besonders nach einigen Jahren der sportlichen und finanziellen Krisen sowie einer eindeutigen Außenseiterposition entwickelte sich auf der Fahrt nach Berlin ein Gemeinschaftsgefühl, welches den ganzen Verein für einen Tag auf Augenhöhe mit dem übermächtigen FC Bayern, erst recht nach einem 0-5 eine Woche zuvor, bringen sollte. Nicht nur die sportliche Situation, auch das Umfeld war damals ein komplett anderes. Wir waren eine große Kolonne, die sich nach Berlin aufmachte. Die Fanabteilung, vor noch gar nicht so langer Zeit gegründet, hatte ein eigenes Kartenkontingent, welches den Abteilungs-Mitgliedern zugute kam und auch so verteilten sich die Tickets auf eine langjährig gewachsene Fangemeinde für die der Verein alles war. Es war allerdings auch die Zeit der sportlichen Fragezeichen unter einem Trainer, der sich massiv dem Druck der Medien ausgesetzt fühlte und dessen Nachfolger tatsächlich an diesem Tag bereits durch Schlagzeilen geisterte, was uns irgendwie noch mehr zu einer Jetzt-erst-recht-Stimmung anstachelte und die Mannschaft bis in die Verlängerung trug. Wir verloren unglücklich, fühlten uns aber endlich wieder als der BVB, der zusammen etwas bewegen kann.
Neun Jahre später geht es nun wieder in Richtung Berlin, allerdings mit komplett anderen Vorzeichen. Allein die Diskussion um den Trainer ist die gleiche und Nachfolger werden auch bereits diskutiert. Ansonsten ist alles anders: die Tickets werden unter fast 150.000 Mitgliedern verlost, von denen viele die Krisen nach der 2002er Meisterschaft nur aus der Ferne verfolgten. Sie kamen durch sieben großartige Jahre zum Verein, in denen sie zwei Meisterschaften, einen Pokalsieg und diverse Endspielteilnahmen feiern konnten und Teil einer, durch unseren Geschäftsführer Aki Watzke, auf 10 Mio. geschätzten Fangemeinde wurden. Die Fanabteilung, inzwischen auch gewachsen, hat kein eigenes Kontingent mehr und die ehemals homogene Gefolgschaft, die durch Dick und Dünn ging, setzt sich inzwischen aus zusammengewürfelten Leuten plus einigen Ultras zusammen, die gerade in den letzten beiden Finalspielen kein so tolles Bild abgab, weil einerseits die Stimmung mit den Jahren 1989 und 2008 nicht annähernd vergleichbar war und die Ultras zusätzlich für Unmut und Dissonanzen wegen ihrer Pyrotechnik und spielunabhängigen Gesängen sorgt.
So fühlt es sich an, als habe die Fanszene an Quantität zwar gewonnen, aber an Qualität erheblich verloren. Was sicherlich auch zur Veränderung der Stimmung und Einstellung beigetragen hat, war der Erfolg der Jahre unter Jürgen Klopp, in denen plötzlich nicht mehr die tollen Fans für den BVB standen, sondern in ganz Europa der Vollgas-Fußball gefeiert wurde und wir als Fans genau das als Anspruch ans kickende, sehr gut bezahlte Personal verinnerlicht haben.
So haben wir heutzutage eine Gemengelage aus vergangenen Erfolgen, einer unglaublichen Veränderung des Vereins, die nicht nur im sportlichen Bereich erheblich von Jürgen Klopp geprägt wurde, und einer Medienlandschaft, die sich gefühlt jede Minute mit Schlagzeilen und Gerüchten überbieten muss und in Konkurrenz zu den sozialen Medien steht. Finanziell geht es dem BVB so gut wie noch nie und sportlich hat man eine Mannschaft zusammen, die wegen ihrer vielen, teilweise sehr jungen Talente in ganz Europa beachtet wird. Unter dem Nachfolger von Jürgen Klopp, Thomas Tuchel hat man in der Bundesliga noch kein Heimspiel verloren, im Durchschnitt so viele Punkte geholt wie nie unter einem Trainer zuvor und doch steht eben dieser Trainer extrem in der Diskussion.
Aber was ist in der Außenansicht das Problem von Thomas Tuchel? Er galt als das Trainertalent, mit völlig neuen Ansätzen, sowohl taktisch, aber auch in der Spiel- bis hin zur Spielerentwicklung. Im Vordergrund standen und stehen aber gar nicht so sehr die taktischen „Spielereien“ und Wechsel, die viele Experten zuweilen als zu kompliziert bewerteten und Spieler angeblich überforderten, sondern menschliche Aspekte. Seit seinem Antritt wurde sein Abgang in Mainz höchst kritisch beäugt und auch sein Umgang mit Spielern und den Medien in Frage gestellt. Durch sportliche Erfolge wurden diese Themen zwar immer wieder überblendet und dennoch gab es immer wieder Zeitpunkte, an denen die Medien festmachten, dass Tuchel weder bei den Fans noch beim Verein richtig angekommen sei. Er konnte in der Außendarstellung machen, was er wollte, es half nichts. Es gab einfach zu viele Angriffspunkte, die ihn ständig in die Defensive oder Abseits gedrängt haben. Aber er stand viele dieser Phasen durch, genau wie er den Umbruch nach den Weggängen von drei Stützen der Mannschaft hinbekam und in der Champions League sich bis zum Geheimfavoriten entwickelte.
Dann passierte das, was niemandem zu wünschen ist: das eigene Leben wird durch einen Anschlag bedroht. Wenige Minuten vor einem der wichtigsten Spiele der Saison. Man kann sich wahrscheinlich nicht in die Lage versetzen und jeder Mensch wird unterschiedlich damit umgehen und auch reagieren. Fakt ist, für Aki Watzke war die Reaktion von Thomas Tuchel auf die Verlegung des Spiels, auf nicht einmal 24 Stunden nach dem fast tödlichen Anschlags, falsch und das äußerte er in einem Interview mit einer regionalen Zeitung.
Das war der Startschuss zu einer Woche, in der all das, was in den nun fast zwei Jahren über Tuchel geschrieben, gesagt und vor allem vermutet wurde, über ihm regelrecht ausgekippt wurde.
Und Aki Watzke schweigt.
Thomas Tuchel, gefragt nach seinem Befinden, zeigt sich beeindruckt und getroffen von den diversen Vorwürfen und stellt, auch weil ihm seitens des Vereins niemand zur Seite springt, seine Zukunft beim BVB in Frage.
Mir stellen sich seitdem einige Fragen: Ist das noch mein BVB? Was sind das für Umgangsformen von Aki Watzke, aber auch von Reinhard Rauball? Hier steht nicht nur der kurzfristige sportliche Erfolg auf dem Spiel, sondern auch ein Stück weit die Identität oder das grundsätzliche Miteinander des Vereins, wenn über die Presse, aber nicht mehr miteinander kommuniziert wird.
Der BVB, natürlich auch der Fußball und die Gesellschaft haben sich verändert und viele Dinge beeinflussen mein Verhältnis zu dem Verein, der für mich in persönlich schweren Zeiten immer ein positives Symbol war. Aber gerade in den letzten Jahren, entwickelt sich der Verein zu einem Negativbeispiel, wo all das zusammenkommt, was unser alltägliches Zusammenleben immer schwieriger macht: der Egoismus wird immer vordergründiger, Gemeinsamkeiten und seien es nur gemeinsame Ziele treten in den Hintergrund und es werden alle Möglichkeiten genutzt, um sein eigenes Ego durchzusetzen. Probleme, Unstimmigkeiten und Differenzen werden nicht mehr ausgeräumt, sondern man distanziert sich und lässt Gräben unüberwindbar zurück.
Ich weiß, dass viele sagen, dass es doch nur ein Fußballverein ist oder eben gerade nicht mehr nur ein Verein, sondern ein Unternehmen, in dem es eher um Kommerz und wirtschaftlichen Erfolg geht, als um 90 Minuten Fußball, aber in Zeiten wo die Gesellschaft sich immer mehr spaltet, tut es mir weh, dass sich eben das Symbol, was für Zusammenhalt stand oder fürs „gemeinsam aus ganz schwierigen Zeiten herauskommen“ zu einem Negativbeispiel entwickelt.
Neun Jahre später geht es nun wieder in Richtung Berlin, allerdings mit komplett anderen Vorzeichen. Allein die Diskussion um den Trainer ist die gleiche und Nachfolger werden auch bereits diskutiert. Ansonsten ist alles anders: die Tickets werden unter fast 150.000 Mitgliedern verlost, von denen viele die Krisen nach der 2002er Meisterschaft nur aus der Ferne verfolgten. Sie kamen durch sieben großartige Jahre zum Verein, in denen sie zwei Meisterschaften, einen Pokalsieg und diverse Endspielteilnahmen feiern konnten und Teil einer, durch unseren Geschäftsführer Aki Watzke, auf 10 Mio. geschätzten Fangemeinde wurden. Die Fanabteilung, inzwischen auch gewachsen, hat kein eigenes Kontingent mehr und die ehemals homogene Gefolgschaft, die durch Dick und Dünn ging, setzt sich inzwischen aus zusammengewürfelten Leuten plus einigen Ultras zusammen, die gerade in den letzten beiden Finalspielen kein so tolles Bild abgab, weil einerseits die Stimmung mit den Jahren 1989 und 2008 nicht annähernd vergleichbar war und die Ultras zusätzlich für Unmut und Dissonanzen wegen ihrer Pyrotechnik und spielunabhängigen Gesängen sorgt.
So fühlt es sich an, als habe die Fanszene an Quantität zwar gewonnen, aber an Qualität erheblich verloren. Was sicherlich auch zur Veränderung der Stimmung und Einstellung beigetragen hat, war der Erfolg der Jahre unter Jürgen Klopp, in denen plötzlich nicht mehr die tollen Fans für den BVB standen, sondern in ganz Europa der Vollgas-Fußball gefeiert wurde und wir als Fans genau das als Anspruch ans kickende, sehr gut bezahlte Personal verinnerlicht haben.
So haben wir heutzutage eine Gemengelage aus vergangenen Erfolgen, einer unglaublichen Veränderung des Vereins, die nicht nur im sportlichen Bereich erheblich von Jürgen Klopp geprägt wurde, und einer Medienlandschaft, die sich gefühlt jede Minute mit Schlagzeilen und Gerüchten überbieten muss und in Konkurrenz zu den sozialen Medien steht. Finanziell geht es dem BVB so gut wie noch nie und sportlich hat man eine Mannschaft zusammen, die wegen ihrer vielen, teilweise sehr jungen Talente in ganz Europa beachtet wird. Unter dem Nachfolger von Jürgen Klopp, Thomas Tuchel hat man in der Bundesliga noch kein Heimspiel verloren, im Durchschnitt so viele Punkte geholt wie nie unter einem Trainer zuvor und doch steht eben dieser Trainer extrem in der Diskussion.
Aber was ist in der Außenansicht das Problem von Thomas Tuchel? Er galt als das Trainertalent, mit völlig neuen Ansätzen, sowohl taktisch, aber auch in der Spiel- bis hin zur Spielerentwicklung. Im Vordergrund standen und stehen aber gar nicht so sehr die taktischen „Spielereien“ und Wechsel, die viele Experten zuweilen als zu kompliziert bewerteten und Spieler angeblich überforderten, sondern menschliche Aspekte. Seit seinem Antritt wurde sein Abgang in Mainz höchst kritisch beäugt und auch sein Umgang mit Spielern und den Medien in Frage gestellt. Durch sportliche Erfolge wurden diese Themen zwar immer wieder überblendet und dennoch gab es immer wieder Zeitpunkte, an denen die Medien festmachten, dass Tuchel weder bei den Fans noch beim Verein richtig angekommen sei. Er konnte in der Außendarstellung machen, was er wollte, es half nichts. Es gab einfach zu viele Angriffspunkte, die ihn ständig in die Defensive oder Abseits gedrängt haben. Aber er stand viele dieser Phasen durch, genau wie er den Umbruch nach den Weggängen von drei Stützen der Mannschaft hinbekam und in der Champions League sich bis zum Geheimfavoriten entwickelte.
Dann passierte das, was niemandem zu wünschen ist: das eigene Leben wird durch einen Anschlag bedroht. Wenige Minuten vor einem der wichtigsten Spiele der Saison. Man kann sich wahrscheinlich nicht in die Lage versetzen und jeder Mensch wird unterschiedlich damit umgehen und auch reagieren. Fakt ist, für Aki Watzke war die Reaktion von Thomas Tuchel auf die Verlegung des Spiels, auf nicht einmal 24 Stunden nach dem fast tödlichen Anschlags, falsch und das äußerte er in einem Interview mit einer regionalen Zeitung.
Das war der Startschuss zu einer Woche, in der all das, was in den nun fast zwei Jahren über Tuchel geschrieben, gesagt und vor allem vermutet wurde, über ihm regelrecht ausgekippt wurde.
Und Aki Watzke schweigt.
Thomas Tuchel, gefragt nach seinem Befinden, zeigt sich beeindruckt und getroffen von den diversen Vorwürfen und stellt, auch weil ihm seitens des Vereins niemand zur Seite springt, seine Zukunft beim BVB in Frage.
Mir stellen sich seitdem einige Fragen: Ist das noch mein BVB? Was sind das für Umgangsformen von Aki Watzke, aber auch von Reinhard Rauball? Hier steht nicht nur der kurzfristige sportliche Erfolg auf dem Spiel, sondern auch ein Stück weit die Identität oder das grundsätzliche Miteinander des Vereins, wenn über die Presse, aber nicht mehr miteinander kommuniziert wird.
Der BVB, natürlich auch der Fußball und die Gesellschaft haben sich verändert und viele Dinge beeinflussen mein Verhältnis zu dem Verein, der für mich in persönlich schweren Zeiten immer ein positives Symbol war. Aber gerade in den letzten Jahren, entwickelt sich der Verein zu einem Negativbeispiel, wo all das zusammenkommt, was unser alltägliches Zusammenleben immer schwieriger macht: der Egoismus wird immer vordergründiger, Gemeinsamkeiten und seien es nur gemeinsame Ziele treten in den Hintergrund und es werden alle Möglichkeiten genutzt, um sein eigenes Ego durchzusetzen. Probleme, Unstimmigkeiten und Differenzen werden nicht mehr ausgeräumt, sondern man distanziert sich und lässt Gräben unüberwindbar zurück.
Ich weiß, dass viele sagen, dass es doch nur ein Fußballverein ist oder eben gerade nicht mehr nur ein Verein, sondern ein Unternehmen, in dem es eher um Kommerz und wirtschaftlichen Erfolg geht, als um 90 Minuten Fußball, aber in Zeiten wo die Gesellschaft sich immer mehr spaltet, tut es mir weh, dass sich eben das Symbol, was für Zusammenhalt stand oder fürs „gemeinsam aus ganz schwierigen Zeiten herauskommen“ zu einem Negativbeispiel entwickelt.
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