Wenn man so die Schlagzeilen, aber auch Inhalte, mancher Medien sieht, könnte man zu dem Schluss kommen, der BVB geht ganz schweren Zeiten entgegen.
Und das obwohl man vor 10 Tagen noch mit einem halben Dutzend an die Tabellenspitze der Liga schoss, wenn auch nur für eine Nacht!
Es folgten zwei Spiele, die man verlor. Nicht weil man schlechter als der jeweilige Gegner war, sondern weil diese einfach mehr Glück hatten. Tatsächlich haben wir schon besser gespielt und auch schon wesentlich lauter auf der Tribüne supportet. Dennoch mussten schon einige Dinge gegen uns laufen, damit man uns schlagen konnte.
Und was kommt jetzt?
Die Medien werden uns zwei Wochen vorhalten, dass wir ziemlich nah am "Scherbenhaufen" sind. Verluste von Götze, Kagawa und Sahin (;-) einfach nicht verkraftet und der große FC BAYERN das viel besser kann. Selbst Micky und Aubame sind praktisch eher Fehleinkäufe denn Verstärkungen. Frei nach dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
Tatsächlich haben wir ein Problem und das liegt nicht auf dem Platz. Die Stimmung oder noch mehr die Organisation des Supports werden die Herausforderungen der nächsten Zeit. Mal wieder. Nur dass diesmal der Verein eine gewisse Richtung eingeschlagen hat und sich nicht mehr hinter die Ultras stellt, sondern dazu beiträgt, dass viele Fans, denen die Ultras eher auf den Zeiger gingen, sich nun damit beschäftigen dürfen, wie man die Mannschaft in der schwersten Krise der letzten 9 Tage unterstützt.
Und dann kommt der FC Bayern. Mit stolz geschwollener Brust und perfektem Saisonverlauf. Für uns ist das eine Chance, denn selbst eine Niederlage würde uns gut tun, weil sie uns zusammenschweißen wird und wie Neven nach seinem Kreuzbandriss noch stärker werden lässt. Mindestens unsere Bindung zum Verein wird stärker.
So kommen wir eben wieder aus der Krise und die haben wir ja, oder?
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